Geschichte des Lasers

 

Mit der Entdeckung der Absorption und der spontanen und stimulierten Emission legte Albert Einstein schon im Jahr 1917
die Grundlagen für die spätere Entwicklung des Lasers.

 

Erste Berechnungen und Versuche von Charles Townes ergaben 1953 stabile Strahlung im Mikrowellenbereich. Zusammen mit seinem Kollegen Arthur Schawlow zeigte er, dass das Prinzip des Masers auch auf optische Strahlung anwendbar ist:
Der Laser! 1964 erhielten Townes und seine Mitarbeiter für die Entwicklung des Laser-Maser-Prinzips den Nobelpreis für Physik. Sieben Jahre nach Entwicklung der theoretischen Grundlagen – am 26. Mai 1960 – wurde von Theodore Maiman der erste Laser gebaut.

 

Während Maiman in seinem Laser noch Rubin als aktives Medium verwendet hatte (Festkörperlaser), wurde schon im selben Jahr der erste Gaslaser entwickelt; es folgten Farbstofflaser und später dann Halbleiter-Laser, die beispielsweise in CD-Spielern Anwendung fanden.
Zur selben Zeit erreichten die ersten Ultrakurz-Pulslaser Impulsdauern von Pico- und Femtosekunden. 1985 entwickelten Donna Strickland und Gérard Mourou die „Gestreckte Impuls-Verstärkung“ (Chirped Pulse Amplification… CPA) und ermöglichten damit höhere Intensitäten ultrakurzer Laserimpulse.

 

Heute ist der Laser ein bedeutendes Werkzeug in Industrie, Kommunikation und Wissenschaft.
Der Begriff „Laser“ steht seit 1957 als Abkürzung für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“, zu deutsch: „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“.

 

Quelle: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf